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Die Geburtsstunde: Anfang der 70er Entwickelt Anfang der 70er in der Sowjetunion, ab 1978 in Rumänien gefertigt, wo bis in die neunziger Jahre ca. 1800 Stück dieses Kraftpaketes gebaut wurden. Die Yak zeichnet sich besonders durch Ihre Zuverlässigkeit, die gutmütigen Flugeigenschaften und Ihrer Robustheit aus. Die Yak – 52 ging auf der Basis der Yak-50 als zweisitziger Trainer für die Ausbildung hervor. Das Ziel beim Bau des Flugzeuges war, den angehenden Piloten nicht nur eine umfangreiche Kunstflug-Ausbildung zu verschaffen, sondern auch eine realistische Vorbereitung für die kommende Ausbildung zu Jet-Piloten zu ermöglichen. So wurde neben Kunstflug auch Instrumentenflug auf der Yak-52 unterrichtet. Zudem sollte das Flugzeug auch den extremen Wetterbedingungen Russlands trotzen. Als Trainingsflugzeug musste die Yak – 52 über Einziehfahrwerk, Verstellpropeller und einige weitere, technische Details verfügen. Dies, damit die Pilotenschüler gleich von Beginn weg einige jetähnliche Verfahren lernen, und sich and eine relativ komplex zu bedienende Maschine gewöhnen konnten. Der Motor wird durch Pressluft gestartet. Hier wird die Luft so in die entsprechenden Zylinder verteilt, dass der Sternmotor seine Arbeit auch bei russischer Kälte aufnehmen kann. Die Yak kann Belastungen von +7g bis zu -5g aushalten. Original verfügt die Yak – 52 über sehr kleine Tanks, welche 120 Liter fassen. Diese Benzinmenge sorgt für maximal 2.5 Stunden Autonomie, welche die Maschine in der Luft verbringen kann. Der Verbrauch ändert sich aber drastisch, wenn die Yak im Kunstflug bewegt wird. Bei einer Leistungsabgabe von 82% verbraucht der Motor gegen 80 Liter Avgas 100LL pro Stunde. Erstaunlicherweise ist aber dieser Verbrauch, gemessen an modernen Kunstflugzeugen mit amerikanischen Boxermotoren, weniger Hubraum und etwa derselben Leistungsentfaltung, immer noch im selben Rahmen. |
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